Bisher kennen nur wenige Menschen die Öltankhaftpflichtversicherung, obwohl diese als unbedingt notwendige Versicherung allen Besitzern von Öltanks empfohlen wird. Von den rund 6,3 Millionen Bundesbürgern, die eine Ölheizung nutzen, verfügen aktuell nur rund 5-10% über eine solche Öltankhaftpflichtversicherung. Und Menschen, die bereits eine solche Versicherung abgeschlossen haben, begnügen sich mit zum Teil sehr geringen Leistungen. Eine Öltankhaftpflichtversicherung deckt grundsätzlich alle Schäden ab, die in Folge austretenden Heizöls entstehen. So übernimmt die Versicherung die Kosten für den Abtransport kontaminierter Erde, sorgt für deren Dekontaminierung oder entsorgt sie als Sondermüll. Obwohl dieses Verfahren sehr aufwändig ist, ist es aktuell die einzige Methode, um verunreinigtes Erdreich wieder zu säubern und weiteren Schaden für die Umwelt abzuwenden. Die Beseitigung einer solchen Umweltverschmutzung ist mit sehr hohen Kosten verbunden, die laut §22 Wasserhaushaltsgesetz in jedem Fall der Besitzer der Ölanlage zu tragen hat. Dabei ist es unerheblich, ob der Schaden selbst verursacht wurde. Selbst dann, wenn die Anlage regelmäßig gewartet wurde und der Inhaber somit alles getan hat, um Schäden abzuwenden, greift diese vollumfängliche Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Die Öltankhaftpflichtversicherung hilft somit, in einem solchen Fall den
finanziellen Schaden des Betroffenen so gering wie möglich zu halten.
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